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Komitee «Dr. Martin Huber in den Nationalrat»

Diese Personen unterstützen die Nationalratskandidatur von Dr. Martin Huber

  • Maria Bachmann, Entlebuch
  • Rolf Binggeli, Schachen
  • Ramon Bisang, Rothenburg
  • Fabienne Brauchli, Malters
  • René Bucher, Sörenberg
  • Pascal Duss, Entlebuch
  • Ruedi Gerber, Wiggen
  • Céleste Godel, Dagmersellen
  • Luca Gut, Entlebuch
  • Benjamin Häfliger, Luzern
  • Cécile Huber-Gagnebin, Entlebuch
  • Irene Keller, Rigi Kaltbad
  • Sonja Koch, Marbach
  • Dr. Andrea Anna Melber, Entlebuch
  • Daniel Portmann, Escholzmatt
  • Ruth Rava, Wiggen
  • Peter Schilliger, Udligenswil
  • Vreni Schmidlin-Brun, Entlebuch
  • Hanspeter Streit, Steinhuserberg
  • Jacqueline Theiler, Luzern
  • Albert Vitali, Oberkirch
  • Dr. Daniel von Arx, Luzern
  • Benedikt Zemp, Entlebuch
  • Markus Zenklusen, Emmenbrücke
  • Heinz Zihlmann, Marbach
  • Tim Zimmermann, Entlebuch
Dem Komitee «Dr. Martin Huber in den Nationalrat» beitreten

Liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger

Am 20. Oktober 2019 wählen Sie Ihre neuen Vertreterinnen und Vetreter In den Nationalrat. Wählen Sie Leute mit Durchblick, die etwas bewegen.

Wir alle wünschen eine hohe Lebensqualität für uns und für zukünftige Generationen. Doch wie finden wir in dieser schnelllebigen Zeit das Gleichgewicht zwischen all den vielen Ansprüchen? Lebensfrohe Siedlungen, zuverlässige Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen, reibungslose Verkehrssysteme, multimediale Erreichbarkeit in jedem Winkel des Landes und eine intakte Umwelt gibt es nicht auf Knopfdruck. Seit 30 Jahren engagiere ich mich beruflich in der Digitalisierung unseres Lebensraums. Dabei habe ich langlebige digitale Infrastrukturen aufgebaut, mit welchen unser moderner Lebensstil im grossen Rahmen nachhaltiger und sicherer wird.

Dieses Know-how bringe ich als Ihr Nationalrat gerne in die Politik ein. Als Macher mit Köpfchen folge ich Mani Matters Aufruf aus der «Ballade vom Nationalrat Hugo Sanders»:
«Drum machet’s anders als de Sanders - nämlech machet’s! Anders wird’s nid anders.»

  • Nach den Schülerstreiks und weil gerade Wahlen sind, springen viele medienwirksam auf den Klimazug auf. Mein fachlich fundiertes Klima-Engagement wirkt schon seit über 25 Jahre ganz real gegen die Folgen des Klimawandels. 1991/92 habe ich in Südafrika das Dürrefrühwarnsystems mit aufgebaut, dank dem die Bauern rechtzeitig über drohende Ernteausfälle informiert werden und gezielt Abwehrmassnahmen einleiten können.
  • Wo alle über leere Staatskassen jammern, spart die Stadt Bern mit unserem Planungs- und Baukoordinationssystem schon seit 19 Jahren ununterbrochen 10% - 20% der Kosten öffentlicher Infrastrukturprojekte. Dabei werden auch die Nerven von Anwohnern und Verkersteilnehmern geschont. Ein partnerschaftlicher Kostenteiler erlaubt zudem einen hohen Ausbaustandard im öffentlichen Raum, der mit Steuergeldern allein nicht zu finanzieren wäre.
  • Den Ruf nach mehr Sicherheit hört man allenthalben. Doch wer von den Rufern liefert auch umsetzbare Lösungen? Für die Alarmzentrale des Kantons Solothurn haben wir Informationen so vernetzt, dass die Einsätze von Polizei, Feuerwehr und Sanität besser koordiniert und noch rascher abgewickelt werden können.
  • Und wer schützt uns in der digitalen Welt? Da braucht es Politiker, die mehr verstehen von der Digitalisierung, als die Bedienung ihres Smartphones.
  • Wie wir bei Krankheit behandelt werden, bestimmen mehr und mehr hochbezahlte Gesundheitsökonomen. Deren Rappenspalterei hat noch keinen einzigen Menschen geheilt. Meine Firma hingegen hat uneigennützig ein weltweites Netzwerk von Spitälern aufgebaut, um eine neuartige Schmerztherapie zur Geburt für Mutter und Kind sicher einzuführen. Eine 2018 im Lancet publizierte Studie zeigt nun, dass unsere neue Schmerztherapie unerwünschte Nebenwirkungen und Komplikationen halbiert.

All diese Engagements habe ich als Innovator und Unternehmer mit Vison und Umsetzungskraft geleistet. Seit ich zurück bin in meiner wunderschönen Entlebucher Heimat, engagiere ich mich auch politisch. Ein erster Erfolg war die überparteilich organisierte IG Pro Marktplatz, mit der wir über 400 Personen mobilisieren konnten, die mit ihrem Namen für das Marktplatz-Projekt einstanden.

Viele sehen im Entlebuch eine Problemregion. Ich hingegen sehe unsere Talschaft mit der UNESCO Biosphäre und der engagierten Bevölkerung als Vorbild für eine «Schweiz 2050». Besonders beeindruckt haben mich die zwei Windräder über Entlebuch, die Roland Aregger aus privater Initiative errichtet hat. Das Engagement von Menschen wie Roland hat mich motiviert, mein Wissen und Können für die wichtigen politischen Anliegen des Entlebuchs und des Kantons Luzern im Nationalrat einzusetzen.

Wir Entlebucherinnen und Entlebucher haben gelernt, selber zu denken und unsere Angelegenheiten selber in die Hand zu nehmen. Von Parteiparolen werden wir nicht satt. Wir brauchen Frauen und Männer, die mit Sachverstand, Engagement und Sinn für die Gemeinschaft nachhaltige Lösungen erarbeiten. Am 20. Oktober 2019 haben Sie es in der Hand. Schreiben Sie meinen Namen 2x auf Ihre Liste, am besten auf die Liste der FDP.Die Liberalen. Gemeinsam kommen wir weiter!

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung

Dr. Martin Huber

Zur Person Dr. Martin Huber

  • Alter: 53 (Jahrgang 1966)
  • Aufgewachsen und seit 2018 wieder wohnhaft in Entlebuch
  • In fester Partnerschaft
  • 2 erwachsene Töchter
  • 1985 - 2018 Lehr- und Wanderjahre mit Etappen in Basel, Südafrika, Kenia, Zürich, Lausanne und Bern

Funktion

Titel

  • Dr. phil. II (Uni Basel 1994, summa cum laude)
  • Diplom-Geograf (Uni Basel 1990)

Ausbildung

  • 1996 - 1998 Post-Doc Forscher an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL), Faculté Informatique et Communications, Laboratoire des Bases de Données.
  • 1990 - 1994 Doktorstudium an der Universität Basel.
    Dissertation: The Digital Geo-Ecological Map
  • 1985 - 1990 Diplomstudium an den Universitäten Basel und Freiburg i.Br. Hauptfach: Geografie. Nebenfächer: Mathematik, Informatik, Botanik und Bodenkunde.
    Diplomarbeit: Elektronische Datenverarbeitung in der Physiogeografie.
  • 1972 - 1985 Primar- und Kantonsschulen in Entlebuch, Schüpfheim und Reussbühl.

Sprachen

  • Deutsch
  • Französisch
  • Englisch
  • Italienisch
  • Spanisch

Berufserfahrung

Seit 1990 Berater, Lösungsarchitekt, Trainer, Auditor, Programm-Koordinator, Software-Entwicklungsleiter, Analytiker, Programmierer und Datenintegrator für Kunden in unterschiedlichen Anwendungsgebieten von geografischen Informationssystemen (GIS) und raumzeitlichen Datenbanken u.a.

  • bei IBM (Schweiz) 1990 - 1993,
  • beim Kanton Zürich (Oberforstamt) 1995 - 1996,
  • bei verschiedenen Bundesämtern (Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA/Uni Bern 1994 - 1995, Eidgenössische Finanzkontrolle EFK 1997, Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL 1997 - 1998) und
  • seit 1998 in den eigenen Firmen GeoTask AG (1998 - 2004, Firmenverkauf) und Condesys Consulting GmbH (seit 2004 bis heute)

Internationale Erfahrung mit Schwerpunkt Europa und Afrika sowie einzelnen Einsätzen in Südamerika und Asien.

 

 

Engagements

  • Feuerwehr-Alarmgruppe Rubigen 2014-18
  • Betreung und Sponsoring von 15 Master-Arbeiten
  • Aufbau internationales, medizinisches Qualitätssicherungs-Netzwerk RemiPCA SAFE
  • Digitale Mobilisierung IG Pro Marktplatz Entlebuch

Hobbies

  • Musik machen (Klavier, Querflöte)
  • Sport (Skifahren, Langlauf, Joggen, Wandern)
  • Lesen
  • Kochen
  • Reisen
  • Fotografieren

Energie, Verkehr, Telekommunikation, Bau

Wer kommt hier noch draus?

Wie funktioniert das neue Glasfasernetz von Swisscom und wieso ist es nicht schon längst in jedem Haushalt im Kanton Luzern? Die Software für die Planung, die Bauüberwachung und die Dokumentation des Glasfasernetzes hat meine Firma entwickelt. Mit fundiertem Know-how setze ich mich ein für optimale Standortbedingungen in allen Regionen, inkl. Breitbandanschluss im Entlebuch.

Warum frisst die Infrastruktur das Staatsbudget weg? Ginge es nicht auch billiger? Mit der Koordination im öffentichen Raum der Stadt Bern leisten wir seit 2000 Pionierarbeit im kosteneffizienten Bau und Werterhalt. Mit unserer Software zur Strasseninstandhaltung geht auf den Autobahnen zwischen Basel, Zürich und Bern sowie am Gotthard keine der Hunderttausenden von Unterhaltsaufgaben vergessen. Mit dieser Erfahrung sorge ich im Nationalrat für nachhaltige Einsparungen bei Bau- und Betrieb von Infrastrukturen.

Zum Thema 5G-Mobilfunk: Wie kann es sein, dass der Bund CHF 400 Mio für die 5G-Lizenzen einkassiert und danach Befürworter und Gegner ungehindert aufeinander loslässt? Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) schreibt auf seiner Pressemitteilung: «Die Einnahmen in der Höhe von 379'292'728 Franken fliessen als ausserordentliche Erträge in die Bundeskasse». Ist das BAKOM lediglich ein Kassen-Schalter des Bundes? Ich meine, der Bund hat die Interessen der gesamten Bevölkerung zu berücksichtigen. Dazu gehört, dass bei der kostenpflichtigen Bewilligung neuer Technologien auch die Folgen ordentliche abgeklärt werden. Es ist absolut legitim zu fordern, dass ein Teil der Konzessionsgebühren zweckgebunden zur objektiven Klärung der Wirkung der 5G-Technologie auf die Menschen eingesetzt wird. Was im Moment läuft, ist auf beiden Seiten - sowohl bei Gegnern, als auch bei Befürwortern - ein Glaubenskrieg wie im Mittelalter. Das ist unwürdig für unser fortschrittliches Land mit gebildeten Bürgerinnen und Bürgern.

Massnahmen:

  • Transparenz und Koordination bei der Erneuerung und dem Ausbau der öffentlichen und öffentlich konzessionierten Infrastruktur durch eine nationale Koordinationsplattform.
  • Öffentliche, digital unterstützte Vernehmlassungsprozesse im Infrastrukturausbau, so dass alle Betroffenen und Nutzniesser sich beteiligen können. Schluss mit Geheimniskrämerei und Machtpoker rund um die vitalen Infrastrukturen unseres Landes!
  • Beschleunigung des Glasfasernetzausbaus: Reduktion der Gewinnabschöpfung/Dividendenausschüttung aus öffentlich konzessionierten Telekommunikationsunternehmen bis jedes dauerhaft bewohnte Gebäude am Glasfasernetz angeschlossen ist.
  • Einsatz der 5G-Konzessionsgelder für die objektive Klärung der Folgen der der 5G-Technologie für die Menschen, konkret im geografischen Raum der Schweiz. Das Geld der Telekommunikationsfirmen an den Bund soll eingesetzt werden für die kritische Aufarbeitung der vorhandenen Studien und - spezifisch für 5G - zur Klärung der Auswirkungen der Funkfeldoptimierung und weiterer Innovationen der 5G-Technologie.

Energiewende, aber bitte mit Vollgas

Schaffen wir die Energiewende bis 2050? Für ewb, den öffentlichen Versorger der Stadt Bern, haben wir eine Software erstellt, mit der die Umsetzung des Energierichtplans auf jedes Haus genau geplant, gesteuert und überwacht wird. Wir wissen genau, wieviele Solar-Panels noch auf alle über 22'000 Dächer installiert werden können. Nur nebenbei: Die grün regierte Stadt Bern hat hier einen riesigen Nachholbedarf gegenüber der liberalen Gemeinde Entlebuch. Deswegen hat Entlebuch 2018 den Schweizer Solarpreis gewonnen. Hier wie dort, ich packe an, damit wir gemeinsam die Energiewende schaffen. Nicht wegen eines dogmatischen Parteiprogramms, sondern für uns und unsere Kinder.

Umweltpolitik ist keine Ideologie, Umweltprobleme lösen sich nicht mit Dogmen. Ich bin überzeugt, dass machbare und tragfähige Lösungen am besten aus der liberalen Geisteshaltung der FDP.Die Liberalen heraus entstehen. Umwelt ist eine Herausforderung, die uns alle angeht, jung und alt, arm und reich. Diesen Herausforderungen stelle ich mich mit meinem Erfahrungsschatz als Pionier der Umweltmodellierung.

Massnahmen:

  • Massive Beschleunigung der Bewilligungsverfahren für Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energie. Wieso braucht ein Windgenerator eine einjährige Vogelbeobachtung für CHF 90'000, wenn 10% der Jungvögel durch bewilligungsfreie Hauskatzen getötet werden?
  • Schluss mit der willkürlichen Preisfestlegung der Elektrokonzerne für KEV-freie Einspeisung von Kleinanlagen.
  • Beschleunigung der Energiewende: Reduktion der Gewinnabschöpfung/Dividendenausschüttung aus öffentlich konzessionierten Energieversorgungsunternehmen und gezielte Reinvestition der Gewinne in die Energiewende. Eine öffentliche Konzession ist kein Selbstbedienungsladen!

Vernetzung und Digitalisierung

Seit 1990 Pionier und Innovator für digitale Infrastrukturen

Wie soll das Schweizer Volk motiviert in die digitale Zukunft schreiten, wenn die Politik von digitalen Analphabeten gemacht wird?

Ich kenne die Digitalisierung aus erster Hand. Ich habe Systeme entworfen und realisiert, die unser Land am Laufen halten. Ich kann beurteilen, was funktioniert und was uns weiter bringt. Ich stehe für eine Digitalisierung, die den Menschen in diesem Land nützt und uns alle weiter bringt.

Massnahmen:

  • Die Strategie «Digitale Schweiz» ist eine motivationslose Fortschreibung des bisherigen Durchwurstelns. Wir brauchen eine Vision frei von Lobbyisten-Interessen, die den Menschen und die Bedürfnisse von Gesellschaft, Wirtschaft, Umwelt und Staat in den Mittelpunkt stellt. Eine Vision, die von allen umgesetzt werden kann, nicht nur von den bisher staatlich privilegierten Unternehmen.
  • Sicherheit des digitalen Verkehrs: Wie im Strassenverkehr (Via Sicura) hat der Staat auch eine Verantwortung für die Sicherheit im digitalen Verkehr. Wenn selbst die Cybersecurity-Berater des Bundes wie die Ruag unbemerkt über Monate hinweg ausspioniert werden, sollten alle Alarmglocken läuten. Tun sie aber nicht. Viele Politiker und ihre Berater sind schlicht überfordert. Hier braucht es eine Task-Force von frei denkenden Sachverständigen, welche die Rahmenbedingungen der digitalen Sicherheit unseres Landes (neu) definiert.
  • Digitaler Schweizer Pass von staatlicher Stelle! Unterstützen Sie die Aktion gegen die konzeptlose Privatisierung hoheitlicher Staatsaufgaben in der digitalen Welt!

 

1999: Bundesrat Villiger besucht den Stand meiner Start-Up-Firma aus der EPFL an der Orbit in Basel. Er freut sich über unsere Internet-Kartenanwendung für Geomarketing.

Wald, Landwirtschaft, Umwelt, Jagd

Waldforscher von Kindsbeinen an

Mein erster bezahlter Job war als Protokollführer in der Waldforschung der ETH Zürich. Mit dieser Arbeit in den schönsten Waldreservaten der Schweiz finanzierte ich als Jugendlicher meine Hobbies und später einen Teil meines Studiums. An der forstwissenschaftlichen Fakultät der Uni Freiburg im Breisgau studierte ich das Nebenfach Bodenkunde. Damals in den 1980er-Jahren führte unser Professor mit systematischen Versuchsanordnungen im Schwarzwald die aufgeblähte Waldsterbensdebatte im Sinne des Wortes auf den Boden der Tatsachen zurück. Das hat mich beeindruckt. Später betreute ich als IT-Verantwortlicher des Oberforstamts des Kantons Zürich die Verwaltung und die Forstreviere. Mit meiner Firma hatte ich u.a. Projekte mit den österreichischen Bundesforsten, die 10% der Landesfläche Österreichs bewirtschaften. Ich kenne den Wald mit all seinen Funktionen.

Wen wundert es, dass ich Wälder in aller Welt liebe und schätze. Ein emotionaler Höhepunkt war im Herbst 2018 eine Reise in den Sequoia-Nationalpark in Kalifornien. Als kleines Zwerglein neben den über 2000 Jahre alten Baumriesen von 150 Metern Höhe wurde ich in meiner grundfesten Überzeugung bestärkt, dass wir Menschen bescheiden und respektvoll mit der Natur umgehen müssen. Dafür setze ich mich in der Politik ein.

Massnahmen:

  • Keine künstlichen Hindernisse, sondern mindestens gleich lange Spiesse für die erneuerbare Holzenergie gegenüber den anderen Energieträgern.
  • Förderung von Holz als natürliches, umweltschonendes Baumaterial.

Ökononisch und ökologisch tragfähige Landwirtschaft mit hohen Qualitätsansprüchen

Dass der Klimawandel der Landwirtschaft zu schaffen macht, wurde uns im trockenen Sommer 2018 deutlich vor Augen geführt. Das Entlebuch als Regenfänger in den Voralpen kam dabei noch glimpflich davon. Ein Gemüsebauer hingegen muss seine Setzlinge für den Sommer schon im Februar beim Aufzuchtbetrieb bestellen. Er hat ein existenzielles Problem, wenn bei der Lieferung am 1. August der Boden vollständig ausgetrocknet ist. Mit dem von mir konzipierten und entwickelten Umweltinformationssystem kann das liechtensteinische Amt für Umwelt auf die langjährigen Grundwasser-Messreihen zugreifen. Im Dürresommer 2018 konnte so in Liechtenstein die aktuelle Grundwassersituation innert weniger Stunden abgeklärt und den Bauern eine Überbrückungsbewässerung aus dem Trinkwassernetz erlaubt werden. Was ich mit der liechtensteinischen Landesverwaltung zur nachhaltigen Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen aufgebaut habe, ist leider längst nicht Standard in der Schweiz. Dass sich das bessert, dafür setze ich mich ein.

Ebenfalls weit vom Optimum entfernt ist die Abwicklung der Ausgleichszahlungen an die Landwirtschaft. Bereits 2003 habe ich für die AMA (Agrarmarkt Austria), die zentrale landwirtschaftliche Vermarktungsbehörde Österreichs, das Konzept für ein partnerschaftliches Informationssystem erstellt. Die Internet-Anwendung, in der die Subventionszahlungen beantragt werden, dient den Landwirten gleichzeitig als flächenbezogenes Bewirtschaftungsjournal und Hofkarte. So bringt der Umgang mit dem behördlichen Papierkram einen unmittelbaren Nutzen in der täglichen Arbeit der Bauern. Ganz zu schweigen von den Einsparungen durch die landesweite Nutzung einer solchen Infrastruktur. Das Landwirtschaftsbudget soll ja nicht in Computersysteme und Beraterhonorare, sondern in die nachhaltige landwirtschaftliche Produktion fliessen.

Ich könnte noch weitere spannende Landwirtschaftsprojekte erwähnen wie z.B. die Landnutzungsszenarien für das ökologisch und ökononisch äusserst problematische Laikipia-Hochland in Kenia oder meine Mitarbeit im weltweit ersten Dürrefrühwarnsystem in Südafrika. Ich setze mich immer dafür ein, dass die Landwirtschaft gute Rahmenbedingungen vom Staat und vom Markt erhält. Die Bäuerinnen und Bauern haben eine grosse Verantwortung für die nachhaltige Bewirtschaftung des Landes und liefern Produkte von hoher Qualität. Sie haben auch das Recht, ohne ständige Existenzangst zu leben.

Massnahmen:

  • Stärkung der Eigeninitiative der produzierenden Landwirtschaft.
  • Förderung von Massnahmen zur Schadstoffreduktion der Landwirtschaft für Boden, Luft und Wasser.
  • Entflechtung der Schweizerischen Landwirtschaftspolitik von den Partikularinteressen der Grossverteiler.

Umweltschutz mit Köpfchen

Wie können Sie Ihre Sorge um die Umwelt in die Bundespolitik einbringen? Parteiparolen und dogmatische Forderungen helfen kaum. Wählen Sie Leute, die komplexe naturwissenschaftliche Zusammenhänge verstehen und in wirkungsvolle Massnahmen übersetzen können.

Vor 30 Jahren, als gerade das World Wide Web erfunden wurde, habe ich bereits Umweltsysteme am Computer modelliert. Als Geograf mit Spezialisierung in Landschaftsökologie erarbeitete ich in meiner Dissertation an der Uni Basel Werkzeuge für die quantitative Beschreibung und Berechnung von Umweltprozessen wie Bodenbildung und Bodenerosion, Mikroklima und Wasserkreisläufe. Resultate meiner Forschung wurden unmittelbar in der Praxis genutzt, beispielsweise zur massiven Kostenreduktion in der Bodenkartierung in England, Deutschland und Südafrika, zur Modellierung von Naturgefahren im Kanton Bern oder in einer kanadischen Software, die weltweit für das Umwelt- und Naturressourcenmanagement eingesetzt wird.

Mit diesem fundierten Wissen über die Umweltprozesse, kombiniert mit den Methoden der Informatik, habe ich ein Umweltinformationssystem für Behörden geschaffen, das alle Umweltprozesse und die damit verbundenen Umweltschutzmassnahmen im Zusammenhang darstellt. Dieses Umweltmanagement hilft nicht nur der gefährdeten Umwelt, sondern auch den Staatsfinanzen. Wo leider auch der Kanton Luzern noch unzählige sektorielle Fachinformationssysteme einsetzt, reicht heute ein einziges, schlankes System für alle Aufgaben der Umweltschutzbehörde.

Massnahmen:

  • Weg vom sektoriellen Umweltschutz und hin zu einem vernetzten, an den ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Wirkungsketten orientierten Umweltmanagement.
  • Weg mit versteckten Anreizen für fossile Energieträger, z.B. durch die längst überfällige Gleichstellung des Luftverkehrs bzgl. Mehrwertsteuer und Treibstoffabgabe. Als ehemaliger Stabs-Mitarbeiter des Bundesamts für Zivililuftfahrt weiss ich, wovon ich spreche.
  • Job-Anreize statt Job-Verlust bei der Lösung von Umweltproblemen. Denn Umweltschutzämter sollen Umweltprobleme nicht verwalten, sondern lösen.
  • Digitales Update der Umweltschutzbehörden für höhere Effektivität der eingesetzten Mittel und bessere Vernetzung der Daten entlang der Umweltprozessketten.
  • Update der Staatsanwaltschaften zur Ahndung von Verbrechen gegen die Umwelt (z.B. Diesel-Betrug).

Sag mir, wo die Hirsche sind!

Die Jagd ist ein beliebtes Hobby im Kanton Luzern und beschert manch leckere Mahlzeit. Die Jagd hat zudem eine grosse Bedeutung für den Erhalt unserer Schutzwälder. Als Mann der Tat unterstütze ich auch die Jagd mit innovativen Lösungen. Der Wildhüter von Liechtenstein nimmt meine App auf jeden seiner fast täglichen Reviergänge mit ins Gelände. Sobald er ein Tier sichtet, trägt er Standort, Tierart, Geschlecht und Alter in der App ein. Dafür benötigt er kaum eine halbe Minute. So ist er viel schneller wieder bei der Wildbeobachtung als früher, als er alles in sein Feldbuch eintragen musste. Zurück im Büro überträgt er die Daten seiner Beobachtungen mit einem Klick in die Umweltdatenbank. Der Wildbiologe wertet die Wildtierbeobachtungen regelmässig aus und bestimmt die Abschussquoten.

Wenn ich mich politisch für die Jagd einsetze, dann mit dem nötigen Fachwissen, um die Wildtiere, ihren Lebensraum, die Interessen der Jägerinnen und Jäger, der Waldbesitzer und der Landwirte unter einen Hut zu bringen. Bei aller Tierliebe: Die Verbissschäden im Schutzwald haben in Liechtenstein ein bedrohliches Ausmass angenommen. Wird nicht besser gezielt und breitet sich der Borkenkäfer weiter aus, wird es mancherorts für Menschen, Hab und Gut gefährlich.

Werdegang von Dr. Martin Huber

Weltklasse-Innovationen seit 1990 für unseren Lebensraum

  • 1990

    Organisation von Raum-Zeit-Daten

    Der Grundstein für das Big Data Thema «Raum-Zeit-Datenverwaltung» wird gelegt.
    Diplomarbeit «Elektronische Datenverarbeitung in der Physiogeografie» an der Universität Basel.

  • 1991/92

    Dürre-Frühwarnsystem Südafrika

    Freiwilligen-Einsatz gegen die Folgen des Klimawandels in Südafrika.
    Kopplung von Meteo-Daten mit Bodenwasser- und Pflanzenwachstumsmodellen zur Vorhersage von Ernteausfällen durch Wasserstress. Entwicklung von Computer-Modellen als Ersatz der kostspieligen landesweiten Felderhebung.

  • 1992

    Die lebendige Landkarte

    Multimedia GIS als moderner Verwaltungsarbeitsplatz.
    Prototyp eines Geospatial Multimedia Desktops, der alle Dokumente, Bilder, Videos und Karten für die Geschäftsabwicklung bereitstellt.
    Weltweit eine der drei ersten Anwendungen von digitalem Video mit Geoinformation.

    Publikationen
    IBM Panorama 1/1993: Multimedia revolutioniert die Landkarte
    GIS World 7+8/1994: Multimedia Enhances GIS Applications

  • 1990-94

    Modellierung von Umweltprozessen

    Wie lassen sich geoökologische Systemzusammenhänge für eine möglichst ökonomische Datenbereitstellung nutzen?
    Grundlegende Konzepte für die quantitative, dynamische, raum-zeitliche Modellierung von Umweltprozessen sowie beispielhafte Umsetzung der Konzepte in den Bereichen Wasserhaushalt, Mikro-Klima, Bodenbildung und Bodenerosion.

    Dissertation an der Universität Basel: The Digital Geo-ecological Map - Concepts, GIS-Methods and Case Studies. Physiogeographica 20, Basel, 144 S. ISBN 978-3-85977-217-5 (3-85977-217-1). Einzelne Exemplare sind auf Anfrage erhältlich.

  • 1994/95

    Szenarien zur nachhaltigen Landnutzung in Kenia

    Leitung einer internationalen Forschungsplattform mit 70 Mitarbeitenden in Kenia.

    Entwicklung von Landentwicklungsszenarien mit Fachleuten aus Landwirtschaft, Ökonomie, Ökologie, Anthropologie und Rechtswissenschaft.
    Grundlage für die Planung und Finanzierung von Entwicklungsprojekten durch die niederländische Entwicklungszusammenarbeit in Kenia.

  • 1996-98

    GeoTask™ Konzept

    Post-Doc-Forschung an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne EPFL, Laboratoire des bases de données.

    Wie kann die geografische Datenverarbeitung in die Standard-ICT integriert werden?

    Systematische Analyse der Anforderungen der geografischen Datenverarbeitung bzgl. Datenstruktur und Funktionalität sowie bzgl. deren Integration in Mehrschichten-IT-Architekturen. Entwurf einer generischen Anwendungsarchitektur für Raum-Zeit-Daten zur Szenario-Entwicklung und -Auswertung.

    Publikation
    Spatial data standards in view of models of space and the functions operating on them. Computers and Geosciences 15 (1999, received 7 May 1997) p. 25-38.

  • 1998

    Erste Geodaten in der Datenbank

    Weltweit erste Implementierung des OpenGIS® Simple Features for SQL Standards, 3 Monate nach der definitiven Verabschiedung des Standards durch das OpenGIS® Konsortium.

    Publikation
    Geography to the Server: Geographic Databases, Internet Mapping, Geographic Application Services. Proceedings International Workshop on Emerging Technologies for Geo-Based Applications, Ascona, Switzerland, May 22-25, 2000, p. 329 - 333

    Voraussage der Disruption im GIS

    «Conclusions
    Integrating geographic services into a modern multi-tiers architecture is not based on a continuous development of existing GIS technology. Similarly to the shift from horse carriages to cars, GIS is facing a technological discontinuum. Rather than interfacing existing GIS software with Internet technology, it is proposed to redesign geographic services in a modular way. Geographic services will run in a distributed component architecture and will use standard technology as much as possible. A new application development process will focus on interfacing and synchronizing components. When focussing on core geographic tasks GIS will finally fulfil its promises in planning, decision support and process control systems.»

  • 1996-99

    Konzepte von herausragender Bedeutung

    Internet-basiertes Mitgliederverzeichnis für das Internationale Olympische Komitee

    Administration und Abfrage von Kontaktdaten der Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) im Internet (LDAP-Anwendung).

    GIS-Koordination für die Bundesverwaltung

    • Technische, wirtschaftliche und organisatorische Untersuchung aller GIS-Projekte der Bundesverwaltung als Technischer Auditor bei der Eidgenössischen Finanzkontrolle, Bern
    • Revisionsbericht an den Bundesrat, Umsetzung der Empfehlungen durch den Bundesratsbeschluss vom 25.2.1998 zur Schaffung der Koordinationsstelle Geoinformation (KOGIS). Originalwortlaut: «Das VBS wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit den betroffenen Departementen auf den 1. Januar 2000 den Betrieb einer weisungsbefugten und kundenorientierten Koordinationsstelle Grundlagedaten GIS sicherzustellen, eine interdepartementale GIS-Koordinationsgruppe einzusetzen und dem Bundesrat aufgrund der gemachten Erfahrungen bezüglich der neuen Amtsstruktur und der GIS-Koordinationsgruppe im 1. Quartal 2001 Bericht zu erstatten.»
    • Definition der Aufgaben, der Organisation und des Pflichtenhefts der KOGIS im Auftrag des Bundesamts für Landestopographie Swisstopo (s. VPK Artikel Chr. Seiler, deutsche Version, französische Version ).
    • Definitive gesetzliche Verankerung der Empfehlungen im Geoinformationsgesetz 2008.

    Tür-zu-Tür-Internet-Fahrplan für den öffentlichen Verkehr in der Schweiz

    • Wie kann durch Fahrplaninformation von Tür zu Tür über alle öffentlichen Verkehrsträger hinweg die Nutzung des öffentlichen Verkehrs vereinfacht werden? Konzept für den Internet-Fahrplan der SBB mit Integration der Fahrplandaten aller öffentlichen Verkehrsbetriebe und Bereitstellung interaktiver geografischer Karten zu den Haltestellen.
    • Das Konzept wurde 2000 von der SBB umgesetzt und ist bis heute auch nach mehreren Technologiewechseln der unveränderte Bauplan einer der am meisten genutzten Internet-Anwendungen der Schweiz.

    Digitalisierung in der Luftfahrt

    • Untersuchung und Organisationskonzept der Informationsflüsse und IT-Systeme des Bundesamts für Zivilluftfahrt.
    • Datenflussoptimierung in der weltweiten Aufbereitung öffentlicher Fluginformationen für die Autopiloten von Linienflugzeugen.
  • 1999-2004

    Pionier-Anwendungen der GeoTask OpenGIS® Geodatenbank

    • Kabelnetzplanung Tele-Columbus, Hannover
    • Internet-basierte Koordination im Öffentlichen Raum, Stadt Bern
    • Geomarketing für KMU, Schweizerische Post
    • Geodaten-Infrastruktur, Kanton Basel-Landschaft
    • Rasterdaten-Verwaltung, Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen, Hannover
    • Föderiertes Geoportal Bund, Bundesamt für Kartographie, Frankfurt
    • Chemie- und Biorisiko-Kataster, Kanton Basel-Stadt
    • Umweltdatenserver, Thüringisches Landesamt für Umwelt und Geologie, Jena
    • Echtzeit GIS-Integration für die Alarmzentrale, Kanton Solothurn
    • Föderierter Metadaten-Server, Bundesamt für Landestopografie, Bern
    • u.v.a.m.
  • ab 2005

    UNIGIS-Master Modul
    «OpenGIS® und verteilte Geoinformationsverarbeitung»

    Aufbau und Betreuung des Pflichtmoduls "OpenGIS® und verteilte Geoinformationsverarbeitung" im Rahmen des UNIGIS MSc Fernstudiengangs der Universität Salzburg.
    Einführung in die OpenGIS® Standards, Vorgehen zur Umsetzung von Benutzeranforderungen durch Integration der Geodatenverarbeitung in verteilte ICT-Architekturen.

  • 2003-12

    Interoperable System-Architekturen

    • Lösungsarchitektur Asset-Lifecycle-Management-System Telekommunikation, Swisscom, Bern
    • Lösungsarchitektur Strasseninformationssystem, Strassen.NRW, Gelsenkirchen
    • Lösungsarchitektur Umweltinformationssystem, Amt für Umwelt, Vaduz. Präsentation und Fachpublikation «Geographic Data Warehouse to Consolidate Dispersed Environmental Information» GSDI 10 St. Ausustine, Trinidad.
    • Anforderungsanalyse und Lösungsarchitektur für das GIS in der modernen Stadtverwaltung, Stadt Bern
    • GIS gestütztes Asset Lifecycle Management im modernen Energie- und Wasserversorgungsunternehmen, Energie Wasser Bern
    • Prozessdesign und Architektur Elektronische Baubewilligung eBau, Kanton Bern
    • Architektur und Systementwicklung für die amtsübergreifende Informationsintegration im Gewässerinformationssystem Kanton Bern. Publikation: GEWIS-BE – ein Gewässerinformationssystem für den Kanton Bern. Angewandte Geoinformatik 2012, p. 164 - 170, AGIT 2012 – Symposium und Fachmesse Angewandte Geoinformatik
    • Prozessdesign und Architektur Informationssystem Strasseninstandhaltung, NSNW AG, Sissach
    • Agile Softwaresystementwicklung zur Planung und Steuerung des Glasfasernetzausbauprozesses FTTH, Swisscom, Bern
  • 2013-17

    Entwicklung GeoTask™ System

    Die GeoTask-Vision wird Wirklichkeit: Ein System, das sich selber erstellt! 20 Jahre Pionierarbeit für Umwelt- und Infrastrukturmanagement wird Ihnen auf Knopfdruck bereitgestellt.

    Sie bestimmen, wie Ihre Datenstrukturen und Prozesse aussehen. Das GeoTask™ System generiert Datenbank, Web-Services und Web-Anwendungen. So fokussieren sich Ihre Mitarbeitenden auf ihre Aufgaben in Raum und Zeit.

    Revolutionäre Kostenreduktion, revolutionärer Produktivitätsgewinn.

GeoTask™ System        
for  Smart City  Smart Infrastructure  Smart Environment